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Schnee |
Schnee entsteht, wenn sich in den Wolken feinste Tröpfchen unterkühlten Wassers an Kristallisationskeimen (zum Beispiel Staubteilchen) anlagern und dort gefrieren. Die dabei entstehenden Eiskristalle fallen durch zunehmendes Gewicht nach unten und wachsen durch den Unterschied des Dampfdrucks zwischen Eis und unterkühltem Wasser weiter an (Ausbildung der bekannten sechseckigen Formen). Nur Winkel von exakt 60° bzw. 120° sind dabei wegen der besonderen Struktur der Wassermoleküle möglich. Liegt die Lufttemperatur nahe am Gefrierpunkt, so werden die einzelnen Eiskristalle durch kleine Wassertropfen miteinander verklebt und es entstehen an einen Wattebausch erinnernde Schneeflocken. An der Grenzfläche zwischen Eis und Luftbläschen wird alles einfallende Licht reflektiert, so dass Schnee weiss erscheint. Dass die eingeschlossene Luft für die weisse Farbe verantwortlich ist, kann man an einem Eiszapfen überprüfen. Eiszapfen wachsen, indem ein Wassertropfen nach dem anderen dem Zapfen entlang nach unten läuft und dort festgefriert. Bei diesem langsamen Gefrierprozess wird keine Luft im Eis eingeschlossen; der Zapfen ist glasklar. Der mittlere Durchmesser von Schneeflocken beträgt ca. fünf Millimeter, bei einem Gewicht von 0,004 Gramm. Das Guinness-Buch der Rekorde verzeichnet für die größte je gesehene Schneeflocke einen Durchmesser von 38 Zentimetern! Schneekanonen können heutzutage künstlichen Schnee herstellen, um Skipisten für den Winterbetrieb ausreichend präparieren zu können, falls die Temperaturen eine natürliche Schneebildung nicht zulassen. |

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Mai 2012
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